Die Segel-AG
Das Gelände des WSB
Unsere AG findet während der Saison auf dem Gelände des WSB und in der nassen und kälteren Zeit in der Schule statt. Der WSB ist ein, wie die Abkürzung schon verrät, Wassersportverein (Wassersportverein Bederkesa). Das heißt, dass hier nicht nur gesegelt wird, sondern auch andere Wassersportarten wie Paddeln und Surfen zu Hause sind. Das Gelände ist recht groß, hier lagern Boote, Trailer und anderes Zubehör. Durchläuft man das Gelände vom Eingang auf der Kanalseite bis zum See, gelangt man zum Hafen, während der Saison liegen hier viele Boote.
Wir versammeln uns zu Beginn der AG immer auf der Terrasse: Hier gibt es einen großen Tisch, an dem wir essen und uns besprechen. Von hier aus gelangt man in das Vereinsheim mit Sitzgelegenheiten und Küche. Geht man durch eine Tür, kommt man in die Segelhalle, hier lagern Optis und auch andere Boote.
Von hier aus geht man zu den Toiletten, Umkleiden und Duschen. Dort ziehen wir uns um, schließen unsere Wertsachen weg, gehen zurück in die Segelhalle zur „Segellast“: In der Segellast werden die Schwimmwesten, einige Segel und anderes Zubehör aufbewahrt. Durch eine breite Tür in der Segelhalle kann man auf das Gelände laufen.
Texte: Ewgenija und Alexa, Fotos: Homepage WSB/ Jagsch






Ein typischer AG- Ablauf
Als Erstes laufen wir gegen ca. 13:20 (nach der sechsten Stunde) zum Segelheim des WSB. Nach und nach trudeln alle ein und wir haben noch Zeit zum Essen, Trinken und Unterhalten. Gegen 14: 00 Uhr kommen Herr Koppetsch und Herr Nesper, setzen sich zu uns und Herr
Koppetsch beginnt zu erklären, was wir heute während der AG- Zeit machen werden. Dafür hat er eine Art Tafel, auf der ein Modellboot steht und die Windrichtung deutlich wir. Der Steg, von dem wir lossegeln, wird eingezeichnet und es wird erklärt, welche Segelmanöver wir heute lernen oder wiederholen. Ganz wichtig: Wie legen wir ab, wie kommen wir wieder sicher an den Steg mit den Booten, denn die Windrichtung ist ja oftmals unterschiedlich. Aber bevor wir lossegeln kö nnen, ziehen wir uns unsere Segelkleidung an!
Text: Arno, Bild: Jagsch, Koppetsch


Unsere Segelkleidung
Man braucht für das Segeln wasserfeste Klamotten. Regenkleidung geht auch, denn nur weil es ein wenig regnet, gehen wir trotzdem segeln. Das Gleiche gilt für kältere Tage, deshalb benötigen wir auch warme Kleidung, wie z. B. eine Fleece- Jacke oder eine zusätzliche Weste und eine Mütze. Auch eine winddichte Jacke ist toll! Segeln bringt immer Spaß, egal bei welchem Wetter, am schönsten ist es aber bei Sonnenschein – daher ist Sonnencreme ganz wichtig! Und auch eine leichte Kopfbedeckung! Egal, wie das Wetter am Tag der AG ist, rutschfeste Schuhe müssen immer getragen werden. Und falls wir mal kentern, müssen wir uns schnell trocknen und umziehen können – deshalb haben wir immer ein Handtuch, frische Unterwäsche und Wechselkleidung dabei. Apropos Kentern: Die Schwimmweste, ohne die wir nie auf das Wasser dürfen, sorgt dafür, dass wir ohne Probleme immer an der Oberfläche bleiben.
Text: David, Foto: Jagsch


Unsere Opti- Jollen
Sind wir umgezogen, mü ssen wir die Boote (Opti- Jollen) aubbauen und segelfertig machen. Dazu gehen wir in die Segellast. Hier befinden sich für viele Boote des Vereins die Segel, Bäume, Schwerter, Ruderblätter, Pinnen und Paddel. Haben wir dann unser Zubehör in der Segellast gefunden, gehen wir in Richtung See zum Hafen. Hier heben wir die Optis auf den Bootstrailer und bauen sie dann auf. Mithilfe des Trailers werden sie zu Wasser gelassen. Mit der Vorleine werden sie in Position gebracht, also zum Steg geführt und dort mit einem Segelknoten festgemacht. Anschließend steigen zwei von uns in die Optis, nun bauen wir das Ruderblatt an, setzen das Schwert ein, ebenfalls den Mast mit dem Segel (das bleibt aber noch unten) und wir paddeln nach vorne zum T-Steg. Hier werden erst die Segel gesetzt und wir können beginnen. Gegen 16: 30 sind wir mit dem Segeln fertig und alles geht dann rückwärts seinen Gang (zurückpaddeln, abbauen,…)
Texte: Madita und Kiara, Fotos: Jagsch







Das Kentern
Kentern während des Segelns ist nicht toll, aber es kann passieren! Einem von uns ist es während des Segelns passiert – es war aber auch ganz schön windig an dem Tag. Die Fehler, die zum Kentern führen, sind unterschiedlich: Manchmal sitzt man nach
dem Wenden auf der falschen Seite, so dass das Gewicht falsch gesetzt ist und das Boot dann Schlagseite bekommt. Das kann passieren, wenn man sehr nervös ist, was bei starkem Wind ganz normal ist. Oder man ist unkonzentriert, schaut nach hinten zum Trainerboot (Das Boot ist immer in unserer Nähe…) und verliert den Kurs. Dann kommt noch eine Böe dazu und… drin liegt man. Aber es ist nicht schlimm. Die Westen lassen dich oben schweben, das Trainerboot holt einen und die Jolle wird, wenn man sie nicht wieder aufgerichtet hat, zum Steg gezogen. Ist man an Land, heißt es, sich zügig zu trocknen und umzuziehen. Das Segel ist nun sehr schmutzig, es wird zügig unter fließend Wasser gereinigt und zum Trocknen hingestellt.
Text: David, Foto: Jagsch


Der letzte Segeltag am See
Am letzten Segeltag haben wir uns früher getroffen und zusammen Hotdogs gegessen. Die waren megalecker!!! Aber es blieb natürlich noch Zeit zum Segeln, doch es war kein Wind da! Deshalb haben wir ein Wettpaddeln mit den so genannten Ös- Fässern gemacht. Das sind kleine Behälter, mit denen man das Wasser aus einem Boot schöpfen kann. Das ging ganz schön in die Arme, hat aber Spaß gemacht!
Nun wird das Wetter unbeständiger, kälter und nasser und die AG wird in der Schule fortgesetzt.
Text: Arne, Fotos: Koppetsch und Jagsch









Zwei Meinungen zur AG
Die AG bringt Spaß!
Mir hat die AG bislang gut gefallen! Am ersten Tag haben wir ein Wettrennen mit den Optis gemacht – ohne Segel, nur mit den Paddeln! Anschließend sind wir erst mit den Jollen der Lehrer mitgefahren und haben einen Einblick in das Segeln erhalten können: Windrichtungen, Verhalten im Boot, etc. Aber schon bald danach durften wir zu zweit in den Optis segeln, wir hatten noch etwas Angst, dass z. B. das Boot umkippt. Aber wir lernten in den nächsten Stunden Manöver wie „abfallen“ und „anluven“, das Starten vom Steg und das Anlegen, so dass wir immer sicherer wurden. Den „Aufschießer“ muss ich zwar noch üben, aber das geht sicher auch anderen so. Klasse war auch der letzte Tag am See – wir haben Hotdogs gegessen und ein Wettrennen mit den Optis gemacht, aber ohne Segel und Paddel, sondern mit Ösfässern!
Text: Sofia, Fotos: Jagsch



Ein bisschen Mut gehört dazu.
Ich fand diese AG sehr spannend! Manchmal bin ich auch ein bisschen in Panik geraten, z. B. als mein Opti auf einmal schneller wurde, weil der Wind ein wenig zunahm. Aber ich habe ihn sicher gewendet und bin dann an den Steg rangefahren. Wichtig ist, dass man den Lehrern zuhört, was zu machen ist, z. B. die Segel öffnen oder schließen, die Pinne zu sich hinziehen oder wegdrücken. Außerdem ist ein Trainerboot (das ist ein Motorboot) immer in der Nähe und kann uns notfalls schnell erreichen.
Text: Arne, Fotos: Jagsch

